2. Etappe:    Kreta - Korfu

       30.06. - 11.08.2007  (643 sm)

 

Der Abschied von dieser schönen Bucht ist uns nicht ganz leicht gefallen. Aber da sich statt des befürchteten NW-Windes ein leichter Wind aus NO eingestellt hatte, wollten wir unsere 43 sm - Überfahrt nach Kythira nicht länger hinausschieben. Nach Verlassen der Bucht drehte der Wind leider doch weiter auf NNO, so dass wir unseren Kurs ohne Maschinenunterstützung nicht anlegen konnten. Auf dem offenen Meer hatte sich eine tüchtige Welle aufgebaut.

Plötzlich hörten wir ein dumpfen Schlag am Rumpf und gleichzeitig fiel unsere Geschwindigkeit ab. Mein erster Gedanke war: „schon wieder ein Fischernetz?!“. Sofort kuppelte ich die Maschine aus, um größeren Schaden zu verhindern. Kurz darauf rumpelte es noch ein paar mal am Boot und hinter dem Heck tauchte eine großes schwimmendes Teil, wohl eine Holztür, auf. Ups – das hätte schlimmer ausgehen können.

Inzwischen hatte der Wind auf 5-6 bft zugelegt und in Lee der kleinen Felseninsel Antikythira fielen heftige Fallböen (bis 40 kn) über uns her. Wir mussten schnell die Fock verkleinern.

Am Nachmittag ließ der Wind dann immer mehr nach. Unser Ziel Kythira hatten wir schon dicht vor Augen, als urplötzlich die Maschine aussetzte. Schnell konnte ich herausfinden, dass der Motor keinen Kraftstoff mehr bekam und nach einem Entlüften des Systems sprang die Maschine wieder an. Ein etwas unsicheres Gefühl blieb aber doch zurück – was war die eigentliche Ursache und wann passiert es wieder?

Eine Stunde später machten wir vor dem hübschen Ort Kapsali an der Mole fest.
Von den umliegenden Hängen fauchten von Zeit zu Zeit heftige Fallböen über die Bucht, aber bei 75m Ankerkette hatten wir keine Probleme.
Der Ort hatte uns sehr gut gefallen. An der Uferpromenade befinden sich mehrere gemütliche Restaurants und Kaffees. Hier gönnten wir uns auch mal wieder den „Luxus“, uns ein reichhaltiges und schmackhaftes Frühstück servieren und dabei die Seele baumeln zu lassen.Dattelpalme am Strand
Der Aufstieg zur imposanten Festung verlangt dann wieder einmal etwas sportlichen Einsatz, es sei denn, man findet wie wir, einen freundlichen Autofahrer, der einen mitnimmt.Bucht von Kythira

Nach 2 schönen Tage auf  Kythira setzten wir unsere Tour Richtung Peloponnes fort. Unser nächstes Ziel war die knapp 
40 sm entfernte Bucht von Gerolimin. Der Wind hatte inzwischen, wie erwartet, auf NW gedreht, kam also genau von vorn. Ohne Maschine war da gar nichts zu machen. Bei Annäherung an das Kap Tainaron setzte  zusätzlich noch eine heftige Gegenströmung  mit bis zu 2 kn ein. Nachdem wir dem Einflussbereich des berüchtigten Kaps entronnen waren, beruhigte sich die Strömung und bei leichten Wind aus West konnten wir die restliche Strecke endlich wieder segeln.

In der Bucht vor Gerolimin fanden wir einen recht ordentlichen Ankerplatz, aber heftige Böen ließen uns nicht recht zur Ruhe kommen – nachts war Ankerwache angesagt. So fiel es uns nicht schwer, am nächsten Morgen Abschied zu nehmen und den Anker zu lichten. Eigentlich war die Bucht  Lemini unser Ziel, um dort zu übernachten, aber der Platz war enorm den Winden ausgesetzt und der Ankergrund mehr als unsicher. Wir beschlossen deshalb „einstimmig“, nach Kalamata weiter zu segeln. Dort machten wir am späten Nachmittag unser Boot in der modernen Marina an einem Steg fest.
Nach längerer Zeit konnten wir uns nun wieder einmal mit Strom und Wasser und Kraftstoff eindecken. Besonders genossen wir endlich mal wieder eine warme Süßwasser-Dusche. Auch die anderen Service-Einrichtungen wir Wäscherei, Supermarkt und Internet wurden von uns dankbar angenommen.

Kalamata liegt im Scheitelpunkt des Golfes von Messianikos. Die komfortable Marina befindet sich unmittelbar neben dem großen Hafengelände. Der Ort selbst ist auch eine Reise wert. Eine besondere Attraktion ist das Eisenbahn - Freilichtmuseum.

2 Tage später ging es weiter Richtung SW und nach einer Übernachtung vor Koroni verließen wir am 07. Juli  den Golf von Messianikos.
Je näher wir dem Kap Akritas kamen, um so stärker blies uns der Wind auf die Nase. Ohne Maschine war mal wieder nichts zu machen. Plötzlich setzte die Maschine aus, dicht vor der kniffligen Passage zwischen dem Kap und der Insel Venetiko. Zum Glück war der Wind nicht auflandig, aber das Kreuzen durch die enge Passage unter Segel, genau gegen den Wind, musste ich nach einigen vergeblichen Versuchen aufgeben. Während Heidi das Boot am Wind hielt, versuchte ich, den Motor wieder in Gang zu bringen. Ich konnte feststellen, dass wieder kein Kraftstoff gefördert wurde. Auch das manuelle Betätigen der Pumpe zeigte keine Wirkung. Da wir uns nicht nach Koroni zurücktreiben lassen wollten, wagte ich mich an eine Notreparatur. Als die KS-Pumpe abgebaut und leer gelaufen war, sprach die Handpumpe plötzlich wieder an. Schnell baute ich alles wieder zusammen und nach einer Stunde lief die Maschine wieder.
Ohne weitere Probleme passierten wir das Kap und die nachfolgende Insel  Schiza und liefen danach in die Bucht  Porto Longo auf der SO-Seite der kleinen Insel Sapienza ein.
Die Bucht ist gegen alle Windrichtungen gut geschützt. Zuerst wollten wir hinter einer Fischzuchtanlage Anker werfen, entdeckten dann aber am Ufer einen (wenn auch etwas verwahrlosten) einsamen Bootssteg, an dem wir mit Heck festmachen konnten - so kamen wir bequem an Land, sammelten bei einem Spaziergang fleißig Holz und konnten unsere Steaks am gemütlichen Lagerfeuer genießen.

Die kleine Insel hat einiges zu bieten. Erstaunt waren wir, so viele unterschiedliche Tiere zu sehen. Rehe und Rebhühner kamen bis dicht an das Boot. Auch ein kräftiger Mufflon mit gewaltigem Gehörn ließ sich von unserer Anwesenheit nicht stören und aus nächster Nähe betrachten.Leuchtturm auf Sapienza
Den folgenden ruhigen Tag nutzten wir zu einem Aufstieg zum Leuchtturm. Auch bei dieser Wanderung begeisterte uns wieder die reichhaltige Tierwelt.

Aber so schön und erholsam unser Aufenthalt auf dieser Insel auch war, der abermalige Ausfall der Maschine ließ mir keine Ruhe. War es „nur“ verschmutzter Kraftstoff oder liegt das Übel woanders?

Unser nächstes Ziel lag nur wenige Meilen entfernt. In der großen Bucht vor der imposanten Festung von Methoni fanden wir zwischen vielen anderen Booten einen guten und sicheren Ankerplatz.
Von hier aus ging es weiter die Westküste nordwärts, aber erst einmal mussten wir uns vor einer herannahenden Sturmfront in der Marina von Pylos, im Golf von Navarino, verkriechen. Die Liegeplätze waren schon fast alle belegt. Das zu erwartende Unwetter hatte sich wohl unter den Seglern herumgesprochen. Nach einigem Suchen fanden wir aber dann doch noch eine freie Mooringleine. Am Nachmittag nahm der Wind schon deutlich an Stärke zu. Einem französischen Einhandsegler ( er war auf dem Weg nach Madagaskar) musste die „vereinte Seglergemeinde“ zu Hilfe eilen, sonst wäre sein Boot beim Anlegen durch den Winddruck ernsthaft beschädigt worden.  

Hafen von Pylos bei Sturm 

Blick über den Golf von Navarino

Wir nutzten den unfreiwilligen Aufenthalt, unsere Wasservorräte aufzufüllen (rangeschleppt in Kanistern) und „große Wäsche“ waschen und trocknen zu lassen. Nach 3 Tagen wurde es wieder etwas ruhiger und wir konnten endlich weiterfahren.

Nach einem Tag in Katakolon verließen wir Peloponnes und setzten über nach Zakynthos. Unseren ersten Ankerplatz fanden wir in der Bucht von Keri. Hier trafen wir auch Klaus von der SY „Woodwind“, ehemals Konzertmusiker in Wien und Dresden,  und Walter mit der MS „Dywana“ wieder. Wir hatten beide bereits am Ankerplatz in Methoni kennen gelernt und sind uns in der Folgezeit mehrmals wieder begegnet. In Keri verbrachten wir einen schönen gemeinsamen Abend in der Taverne, nachdem uns die zwei mit dem Schlauchboot zum Landgang abgeholt hatte.
Grotte auf Zakynthos
Als wir am nächsten Tag die Westküste von Zakynthos nordwärts segelten, machten wir erstmals „persönliche Bekanntschaft“ mit den verheerenden Waldbränden dieses Sommers. Dicht neben unserem Boot zogen die Löschflugzeuge über das Meer, tankten ihre Löschbehälter voll und Löschhubschrauber füllten ihre riesigen Wassersäcke. Nach einer Runde über dem Brandherd kamen sie wieder zurück. Es ist schwer vorstellbar, dass die großflächigen Feuer damit ernsthaft einzudämmen sind.

Nach einer weiteren Nacht vor Zakynthos setzten wir unseren Weg nach Poros fort, aber nicht, ohne einen Foto-Abstecher zur berühmten „Wrackbucht“ auf Zakynthos zu machen."Wrackbucht" auf Zakynthos

Der Hafen Kephalonia auf Poros ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Die Boote liegen eng an eng. Dicht vor den Booten und über deren Ankern machen die großen Fähren fest. Auf der Mole ist Dauerbetrieb angesagt. Dutzende Lastwagen, Busse und PkWs standen praktisch in unserem Cockpit und warteten darauf, auf die Fähren verladen zu werden. Für uns war das nicht gerade die „erste Adresse“, und so machten wir uns gleich am nächsten Tag davon.

Über die ruhige Bucht Petalas am griechischen Festland (kannten wir schon aus dem Vorjahr) und die Insel Atokos segelten wir weiter nach Kastos. Im Hafen von Kastos fanden wir einen ruhigen Platz mit Heck an einer Steinmole. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, was in den nächsten Stunden auf uns zukommen würde.

Im Laufe des Nachmittags kam eine Charteryacht nach der anderen in den kleinen Hafen. Flottillensegeln pur!!! Wir konnten es gar nicht glauben, aber bis zum Abend hatten die Vercharterer  mehr als 50 Segelboote irgendwie im Hafen festgemacht, die Leinen teilweise um Laternenpfähle geschlungen. Unfassbar!! Als wir beim Abendessen in „Chief John’s Teverne“ auch noch miese Qualität zu überhöhten Preisen aufgetischt bekamen, waren wir endgültig bedient.

Dafür entschädigten uns die nächsten Tage vor der Insel Meganision und vor Nydrion / Vlychon. In Nydrion ließen wir unsren Außenborder durchchecken, mit dem wir in letzter Zeit ein paar Probleme hatten.herrlicher Sonnenaufgang
Unser nächstes Ziel, die Marina von Levkada, ist Stützpunkt mehrerer großer Charterfirmen. Charterwechsel ist in der Regel Samstags und ab Sonntag Nachmittag findet man dann meist wieder einen freien Liegeplatz. Nachdem mir beim letzten Frühstück eine Zahnbrücke im Essen stecken geblieben ist, „sehnte“ ich mich auch innig nach einem Zahnarzt.
Nicht weit von der Marina fanden wir auch eine „Dental Clinic“ und nach kurzem Warten wurde ich in das Behandlungszimmer gebeten. Der Stuhl war noch ganz o.k., aber alles andere sah recht verwahrlost aus. Bei dem bloßen Gedanken, aus dem „verkeimten“ Becher  Wasser in den Mund nehmen zu müssen, schüttelte es mich. Zum Glück gab es keine große Operation, die Brücke wurde einfach wieder eingeklebt und das war’s (Anmerkung: hat aber auch nur 3 Wochen gehalten!!!).
Als wie am nächsten Tag durch den Levkada-Kanal wieder auf die offene See wollten, gab es ein paar Probleme. Die Drehbrücke war defekt. Als „Behelfsbrücke“ hatte man eine Autofähre quer im Kanal vertäut. Nur alle 2 Stunden wurden die Leinen frei geworfen, sodass der Schiffsverkehr passieren konnte.

Nachdem wir im vergangenen Jahr um den Ambrakischen Golf einen Bogen gemacht hatten, wollten wir ihn in diesem Jahr unbedingt erkunden. Der Erlebnisbericht von Klaus und Walter hat uns doch neugierig gemacht und wir hatten ja schließlich genügend Zeit.
Die Ansteuerung des Golfes durch die Meerenge von Preveza ist für Sportboote kein Problem. Neben der für die Großschiffe ausgebaggerten Fahrrinne ist noch genügend Wassertiefe vorhanden, um bei starkem Verkehr gefahrlos ausweichen zu können.
In diesem großen Golf, der einem riesigen Binnensee gleicht, findet man mehre schöne Ankerplätze. Wir  hatten uns eine Bucht bei den Vouvalus Inseln ausgesucht, einer Inselgruppe aus mehreren kleinen und kleinsten Eilanden. Hier ließen wir es uns gut gehen – tagsüber wurde gebadet, geangelt oder nur gefaulenzt und abends gab es am Strand ein zünftiges Lagerfeuer. Regelmäßig bekamen wir „Besuch“ von unserer „Hausschildkröte“ oder von Delfinen und bei einem Tagesausflug in die nordöstlich liegenden Mangrovengebiete bekamen wir Flamingos und Pelikane zu Gesicht. Sonst waren wir fast allein. Ein von einem Fischzüchter geschenkter Fisch landete abends auf dem Grill - lecker!

"unsere" Insel im Ambrakischen Golf

Landschaft im Ambrak. Golf

abends gibt es Fisch

Fast eine Woche hatten wir uns hier wohl gefühlt. Am 03.08. steuerten wir früh wieder auf das offene Meer hinaus. Die nächsten Ankerplätze in der Bucht Ioannou und vor Parga kannten wir schon aus dem Vorjahr. Während wir in Ioannou wie erhofft „Ruhe und Frieden“ fanden, mussten wir in der Bucht von Parga die Begleiterscheinungen des modernen Tourismus über uns ergehen lassen – Speedboote, Jetski, Wasserski.... dazu Schwell ohne Ende. Auch der Bummel durch den Ort auf der Suche nach einer gemütlichen Taverne wurde beinahe zu einem Fiasko. Also nächsten Morgen schnell weg!
Touristenmeile von Parga
Eine Nacht verbrachten wir noch im Golf von Igouminitsa. Nördlich der Einmündung gibt es auf einem Flachgebiet ausreichende Ankermöglichkeiten.
Bevor wir Korfu, die größte Insel des Ionischen Meeres, anlaufen wollten, hatten wir uns noch eine kleine Bucht dicht unterhalb der albanischen Grenze ausgeguckt. Laut Karte und Küstenhandbuch sollte man im inneren der kleinen Bucht Pagania noch schöne und ruhige Ankerplätze finden. Ein Versuch war es allemal wert. Schon von weitem waren mehrere große Fischzuchtanlagen zu erkennen, die die gesamte Einfahrt zur Bucht zu blockieren schienen, aber im Inneren der Bucht fanden wir zu unserer Überraschung tatsächlich einen sehr ruhigen und wunderbar geschützten Platz. Zwei kapitale Doraden, die wir direkt bei der Fischzucht kauften, bereicherten später unseren Abendessen.

Die Überfahrt nach Korfu wurde wieder einmal zu einer schönen Segeltour. Lediglich auf die vielen Fracht – und Kreuzfahrtschiffe, die sich auf dem Weg in die Adria befanden, mussten wir acht geben.
Wie im Vorjahr steuerten wir die große und moderne Marina von Gouvia an. Und hier starteten wir dann wieder das „volle Programm“: Duschen, Wäsche waschen, Großeinkauf (mit Taxi),Wasser und Diesel bunkern, Emails abholen und versenden... Als wir am Abend alles geschafft hatten, schleppten wir uns mit letzter Kraft in die nächste Taverne und erholten uns bei einem schmackhaften Essen und reichlich Rotwein.

  Langsam wurde es Zeit, von Griechenland Abschied zu nehmen. Die letzte Nacht wollten wir vor der Insel Errikousa verbringen. Allerdings warteten wir schon seit ein paar Tagen auf eine wichtige telefonische Nachricht aus Neuseeland, wo uns unsere Tochter Claudia ein Enkelkind zur Welt bringen wird. Da wir während der 2 Tage dauernden Überfahrt nach Italien keine Telefonverbindung haben würden, hieß es also „ausharren und warten“.
Am 12.August, früh 05.00 Uhr kam der erlösende Anruf: Enkeltochter Ivy ist geboren -  beide wohlauf, Mutter und Vater überglücklich. Uns fiel ein Stein vom Herzen und die Freude war riesengroß.

 

Nautische Informationen 

Kythira

An der Mole des Hafens ist normalerweise ausreichend Platz, um römisch/katholisch festzumachen. Man sollte ausreichend Kette legen, denn heftige Fallböen können von den gegenüberliegenden Hängen herabsausen.

Wasser gibt es in einem nahe gelegenen Sanitärgebäude.

 

Gerolimin

Der Ankergrund ist nicht überall sicher, teils große Steine oder Seegras. Anfällig für Fallwinde.

 

Kalamata

Gut ausgerüstete Marina. Keine Probleme bei der Ansteuerung. Anmeldung über Funk ratsam.

Liegegebühr für 10m im Hochsommer 6,50 €, Wasser/Strom 4,- €.

 

Methoni

Sehr große und gut geschützte Ankerbucht vor dem Ort. Man sollte möglichst weit hinter dem Wellenbrecher ankern. Vorsicht vor ausgelegten Mooring - Geschirren. Trinkwasser kann man im Westen der Bucht am Ende des Wellenbrechers aus einer Leitung bekommen (nicht leicht zu finden). Das Wasser in der Bucht war glasklar und saukalt!

 

Pilos

Der Hafen ist für kleine Boote total ungeeignet. Die daneben liegende "Marina" bietet Liegemöglichkeiten am äußeren Wellenbrecher und eventuell an den Schwimmstegen. Wasser gibt es auf dem Weg zum Ort aus einer Leitung an der Felswand (neben einer Treppe).

 

Kyparissa

Der Hafen ist in den letzten Jahren erweitert worden. Der Wellenbrecher wurde verlängert, so dass der Hafen jetzt guten Schutz bietet. Liegeplätze findet man am (allerdings total verdreckten) inneren Wellenbrecher. Man legt längsseits an.

 

Katakolon

Wieder eine halbfertige Marina mit EU-Geldern! Platz findet man eventuell an einigen Schwimmstegen oder am inneren Wellenbrecher. Dort liegt man gut geschützt.

 

Bucht Keri / Zakynthos

Guter Ankergrund (Sand) und ausreichend Platz. Mehrere Tavernen im Ort.

 

Bucht Vromi / Zakynthos

An der Westküste der Insel. Malerische Bucht mit vielen Grotten. Problematisch, einen Ankerplatz zu finden, Vorsicht! Der Grund ist mit Ketten und Mooringgeschirr übersäht.

 

Kephalonia / Poros

Sehr enger Hafen. Ein- und Auslaufen ist im Prinzip nur möglich, wenn keine Fähre im Hafen ist. Die Mole ist sehr belebt und laut.

 

Bucht mit einem Haus / Atakos

Hübsche Ankerbucht aber in der Saison Ziel der Charterflotten.

 

Kastos

Auch hier das Saisonproblem. Am besten liegt man gleich rechts nach der Einfahrt an einem kurzen Betonsteg.

Die gepriesene "Chief John's Teverne" bietet für viel Geld wenig Qualität.

 

Kato Elia / Meganision

An der NO-Küste sehr schöne Bucht mit guten Ankerplätzen. Auch in der Saison nicht überlaufen. Im Ort Taverne mit guten Essen.

 

Nydrion + Levkada

(siehe Bericht Vorjahr)

 

Ambrakischer Golf

Echter Geheimtipp! Romantische Ankerplätze an der kleinen Inselgruppe um die Vouvalos I.

 

Golf von Igoumenitsa

Bietet sich für eine Übernachtung an, aber sonst ohne Reiz. Nach Einlaufen in den Golf ist auf Backbord ein Flach zu beachten. Dahinter findet man ausreichend Platz zum ankern.