März 2018

 

Seit Juni 2016 hat die Soleil einen neuen Eigner. Für uns ist damit eine wunderschöne und erlebnisreiche Periode zuende gegangen..

Die Webseite pflegen wir weiterhin und werden sie mit informativen Reiseberichten ergänzen.

Wir freuen uns über Euer Interesse und stehen für Fragen jederzeit gern zur Verfügung. 

28.April 2015

 

Bye bye Blauwasser!

 

Mit der Verschiffung von „Soleil II“ am 7. April 2015 in West Palm Beach / Florida mit Ziel Mallorca im Mittelmeer endet unser

 

                                                               Übersee - Abenteuer

 

Seit wir im Mai 2008 zur Atlantik-Überquerung von Sardinien aufgebrochen waren, haben wir so um die 21 300 Seemeilen (etwa 40 000 km) zurückgelegt.

 

Bis auf wenige Unterbrechungen war das 10 m lange und 3 m breite Boot in den 7 Jahren unser Zuhause.

 

Unternehmungsgeist, Abenteuerlust und manchmal auch Mut haben uns unvergessliche Eindrücke und Erfahrungen, einmalige Erlebnisse in oft unberührter Natur, Begegnungen mit Menschen vieler Herren Länder und nicht selten auch bange Momente in Unwettern oder anderen kritischen Situationen beschert.

 

Nur auf einem seetüchtigen Boot ist es möglich, so frei zu leben und abgelegenste Orte zu erreichen.

Unsere Erinnerungen an erlebnisreiche Törns im Mittelmeer und die danach folgenden teilweise mehrmals durchstreiften Segelreviere im Atlantik, in der Karibik und entlang der Ostküste Nordamerikas werden für immer nachwirken …

 

Atlantik               Gibraltar, Madeira, Kanarische Inseln

                            Atlantik – Überquerung in 21 Tagen

                            von den Kapverdischen Inseln nach Tobago

 

Kleine Antillen    Tobago, Grenada, St, Vincent and the Grenadines, St. Lucia, Martinique,                                       Dominica, Les Saints, Guadeloupe, Montserrat, Antigua and Barbuda,

                            St. Marteen

 

Virgin Islands (Jungferninseln)  

 

Große Antillen     Puerto Rico mit Culebra und Culebrita

                                Dominikanische Republik / Haiti

                            Jamaika

                               Kuba
 

Venezuela            Isla Margarita, Blanquilla, Rockes, Aves

 

ABC-Inseln         Bonaire, Curacao

 

Nordamerika       durch Florida auf dem Okeechobee Waterway

                           

                          Ostküste auf dem Intracoastal Waterway von Florida durch Georgia, South                                  und North Carolina, Virginia bis Maryland                                              

 

                           Washington D.C., New York                                                                                                    

                            Georgia, Massatchussetts, Main

 

Bahamas         Bimini, Berry Islands, New Providence (Nassau), Exumas, Long Island, Mayaguana 

 

Turks and Caicos   Providenciales, South Caicos, Sandy Cay   

 

 

Am 27. April 2015 ist unsere „Soleil II“ wohlbehalten auf Mallorca angekommen, wo Klaus sie in Empfang genommen hat.

                                                                   ...und nun ????      

 

Solange „Soleil“ noch nicht verkauft ist und wir in Segel-Rente gehen können, werden wir gerne in den Sommermonaten noch im Mittelmeer kreuzen, sozusagen zum Abgewöhnen.

Danach werden wir uns wohl auf kürzere Touren mit Wohnmobil verlegen – die Welt hat für jeden von uns noch viele schöne Plätze und Überraschungen zu bieten.

Aktive Freizeitgestaltung und Nähe zur Natur sind weiterhin unsere Hauptziele.

 

Nachfolgend noch ein kleiner Bilderquerschnitt:

02. April 2015

 

Seit einer Woche sind wir nun wieder in Florida und warten am Ankerplatz auf die Verladung von „Soleil“, die am 06. April vonstatten gehen soll. Der Frachter Happy Diamond hat die ehrenvoll Aufgabe, unser Schiff nach Mallorca zu bringen.

Wir fliegen am 10. April nach Brüssel und fahren von da aus mit der Bahn nach Jena.

Drei Wochen später holt Klaus unsere „Soleil“ auf Mallorca ab und bringt sie nach Sardinien, dem Ausgangspunkt unserer Fahrt im Frühjahr 2008.

 

Rückblick auf die letzten Wochen:

 

Unsere Bahama-Abschluss-Tour hat uns von Bimini zu den Berry Islands, nach Nassau, zu den Exumas und zurück geführt.

Auf den Fotos ist nicht zu erkennen, dass wir die meiste Zeit auf der Flucht vor stürmischen Winden und auf der Suche nach geschützten Ankerplätzen zugebracht haben. Die Spitze war eine Horror-Nacht mit Sturm und Gewitter vor Allens Kay (wo es die urweltlichen Echsen gibt). 36 Stunden lang wurden 18 Boote in höllischer Strömung herumgeschmissen – an Schlaf war nicht zu denken … Aber wenn sich alles beruhigt hat, ist es schnell vergessen.

In den ca. 8 Wochen hat uns die Inselwelt der Bahamas auch wieder unvergessliche Eindrücke und Erlebnisse beschert: besonders die rauen windgepeitschten Atlantikküsten haben es uns angetan. Hier haben wir bei einer Wanderung über die Klippen auf der Wetterseite von Little Harbour / Berry Islands eine unversehrte Flaschenpost gefunden – sie hatte seit November 2013 1800 Seemeilen zurückgelegt, seitdem sie mitten auf dem Atlantik zwischen Europa und Nordamerika ins Wasser geworfen wurde. Die Absender wohnen in Georgia / USA, per Mail haben wir mit ihnen Kontakt aufgenommen und große Freude ausgelöst.

Auf unserer Überfahrt von Bimini zu den USA haben wir auch eine „Message in a Bottle“ (eine geleerte Champagner-Flasche von Klaus´70. Geburtstag) mitten im Golfstrom versenkt und hoffen, dass jemand sie findet ...

 

28.01.2015

Vom Winde verweht ….

Unsere letzte Tour zum Abschluss unserer „Segel-Karriere“ in Übersee steht wettermäßig offensichtlich unter keinem guten Stern. Nach langem Warten auf günstigen Wind zur Überquerung des Golfstroms von Florida aus haben wir am 20. Januar Bimini, den westlichen Außenposten der Bahamas erreicht. Aber jetzt geht schon wieder gar nichts mehr; die Windrichtung zur Weiterfahrt stimmt zwar, aber es jault und stürmt um uns herum – es ist einfach viel zuviel Wind: bis zu 35 kn = Windstärke 7! Nachdem wir vor drei Tagen schon zur Übernacht-Fahrt in Richtung Nassau und Exumas gestartet waren, mußten wir wegen eines Unwetters wieder umkehren … Hier auf Bimini ist es gut auszuhalten, aber es gibt keine rundum geschützten Ankerplätze und Marina wird langsam teuer (ca. 50.-$ / Tag, incl. Wasser, Strom, Dusche und Internet). Und Spaziergänge am tobenden Meer sind gratis.

Vielleicht können wir übermorgen weiter, dann haben wir für zwei Tage ein sogenanntes Wetterfenster – wenn der Wetterbericht sich nicht wie sooft ändert.

 

12.01.2015

 

Es ist mal wieder alles anders gekommen als geplant. Als wir schon fast in Miami angekommen waren und nur noch Hochhäuser und 36 Brücken vor uns sahen, die nur zu bestimmten Zeiten öffnen, haben wir kurzerhand unser Programm geändert und sind auf altbekannten Pfaden wie 2010 quer durch Florida von der Ost- zur Westküste gefahren (siehe unter Reiseberichte: Okeechobee Waterway 2010). Ähnliche Erlebnisse wie damals haben uns auch diesmal wieder in ihren Bann gezogen. Über die Weihnachtstage sind wir in den Everglades herumgefahren, wo wir auf langen Wanderungen neben Alligatoren und vielen Vogelarten sogar Schlangen beobachten konnten.

Diese vier Wochen haben uns auf 15 Etappen unvergleichlich mehr an Naturnähe und Erlebnissen fernab der Zivilisation gebracht – genau so fühlen wir uns am wohlsten, und genau das wird uns später wohl am meisten fehlen …

Mit Erreichen des Golf von Mexiko holt uns dann das wirkliche Leben wieder ein. In Ft. Meyers, Naples und Marco Island stürzen wir uns wieder ins pralle Leben, genießen den Trubel, die Märkte und die Gaststätten ...

Der 30.12. 2014 ist ein besonderer Tag in mehrfacher Hinsicht. Auf dem Weg von der westlichen Südspitze Floridas zu den Florida Keys kommt um 12.00 Uhr der Aufschrei: hurra, wir haben endlich wieder klares Wasser und können sogar den Grund sehen! Bei durchgängig ca. 2 m Wassertiefe fliegen Seegras und heller Sand unter uns entlang. Gleich tummeln sich neben unserem Boot zwei Schildkröten. Eine Stunde später treffen wir bei Meile 1173 wieder auf den Intracoastal Waterway, den wir bei Meile 988 nördlich von Miami verlassen hatten. Nun schließt sich der Kreis, auf Umwegen sind wir jetzt an unserem Startplatz zu den Bahamas angekommen. Bis zur Überfahrt soll es aber noch einige Zeit dauern, denn nördliche Winde versalzen uns die Suppe. So sind wir heute (10. Jan. 2015) immer noch hier auf Key Largo. Eines Nachts mussten wir bei Sturm den Ankerplatz wechseln, weil wir schon fast auf ein anderes Schiff gedriftet waren …

Wir haben aber hier auch viele Dinge erledigen können: Schiff schrubben, Ersatzteile besorgen, Vorräte einkaufen und alte Freunde treffen. Marion und Harald von der „Rufus“ sind von den Jahresendfeierlichkeiten aus Deutschland zurück; beim Sundowner in der Strandkneipe gibt es viel zu erzählen und zu planen …

Nachtrag:

Silvester sind wir hier in der Nähe im Strandlokal „Lorelei“ zufällig in eine lockere Party geraten, nach den Tagen einsamer Zweisamkeit in der weiten Natur haben wir die tolle Stimmung mit Bar, life music und Zauberkünstler genossen. Es gab sogar Torte für alle – aber bitte mit Sahne (in Erinnerung an Udo Jürgens).

Der nächste Bericht kommt hoffentlich von den Bahamas.

15.11.2014

 

Nach der Sommerpause sind wir am 9. Oktober zur diesjährigen Tour aufgebrochen, die uns von Wilmington in North Carolina auf dem Intracoastal Waterway über South Carolina und Georgia zunächst nach Florida führen soll. Ende Dezember wollen wir zu den Bahamas übersetzen, wo wir bis Mitte März Zeit haben, bevor „Soleil“ auf einem Frachter im April 2015 von West Palm Beach/ Florida ins Mittelmeer nach Mallorca überführt wird.

Inzwischen sind wir in Florida angekommen. Die ca. 500 Seemeilen von Wilmington bis hierher haben uns wieder durch urwaldähnliche Natur und an abgelegene Küsten geführt, aber auch in historienträchtige Städte wie Beaufort, Charleston, Savannah und St. Augustin. Filme wie „Fackeln im Sturm“ (6 Teile) und „Herr der Gezeiten“ waren unsere abendliche Unterhaltung und haben uns die fernere bzw. nähere Vergangenheit zurückversetzt.

Auf den Wasserläufen hinter der Küste wird es nie langweilig. Quirlige Städte und Natur pur folgen oft aufeinander. Zudem müssen wir Gezeitentabellen und die jeweilige Richtung der Strömungen studieren, um nicht in Gegenstrom oder bei Ebbe in Flachgebiete zu kommen.

Uns geht es gut, wir lassen uns unterwegs viel Zeit und nutzen jede Gelegenheit an Land zu gehen. Am liebsten erkunden wir einsame Küstenstreifen, wo wir zuletzt sogar auf einer Halbinsel Rehe beim Baden im Meer gesehen haben.

Begegnungen mit den spektakulär aussehenden Krabbenfischern sind immer ein Erlebnis.

In den letzten Wochen haben wir es regelmäßig mit so genannten „Kaltfronten“ zu tun, die immer wieder mal 1-2 Tage für kaltes Wette (nachts unter 10 °C) und eisige Winde sorgen.

23. Juni 2014

 

Wir haben unsere letzte große Etappe von den Bahamas in die USA geschafft!

 

Pünktlich zu unserem Abflug nach Deutschland am 30. Juni sind wir in der Marina am Cape Fear River in Wilmington /North Carolina angekommen.

Hier bleibt unsere „Soleil“ für zwei Monate, dann kommt Klaus zurück.

Heidi kommt erst Ende September wieder hierher.

 

Rückblick:

 

Das Herzstück der Bahamas – die wie eine Perlenkette aufgereihten Inseln der Exumas – haben uns wieder total begeistert. Auf  Long Island (1. - 6. Mai)

haben wir gemeinsam mit Marion und Harald von „Rufus“ per Mietauto Höhlen, Strände und ein „Blue Hole“ (200m tiefes Loch mit Verbindung zum Meer) erkundet. In Georgetown, der Hauptstadt auf Grand Exuma, konnten wir mal wieder einiges für die Bordküche besorgen, allerdings war es eine „spritzige“ Dingi-Fahrt mit dem wilden Harald!!

Über Nassau sind wir nach Bimini gesegelt und haben von dort aus in der Nacht zum 26. Mai den Golfstrom überquert, der uns viel schneller als gedacht rüber nach West Palm Beach/ USA geschoben hat.

 

Nun führte uns unser Weg 735 State Miles (ca. 1200 km) auf dem Intracoastal Waterway durch Florida, Georgia, South Carolina nach Wilmington in North Carolina (27. Mai – 23. Juni).

Der Wasserweg hinter dem teilweise sehr schmalen Küstenstreifen – Kanäle, Seen, Flussmündungen – bietet viel Abwechslung, herrliche Natur und einige Herausforderungen: Strömungen und Gezeitentabellen müssen studiert werden, Flachgebiete sind respektvoll zu beachten, manchmal nur bei Ebbe befahrbar … Niedrige  Brücken öffnen zu festgelegten Zeiten oder werden über Funk um Öffnung gebeten – nicht selten wurde die ganze Prozedur (Straße sperren, Brücke schwenken bzw. aufklappen)  nur für uns allein gemacht.

Bei Landgängen hatten wir wieder schöne Erlebnisse an abgelegenen Ankerplätzen  oder in quirligen Städtchen, wobei es viele Leckereien zu probieren gab. Die Leute sind sehr freundlich und interessieren sich, woher wir kommen. Dabei kann es schon mal zu spontanen Begeisterungsausbrüchen kommen, wenn sie hören, dass wir sogar den Atlantik überquert haben – das kennen wir noch von unserem ersten Aufenthalt hier 2010/11.

05.05.2014

 

Wir sind inzwischen auf den Bahamas angekommen.

Mayaguana, Acklins Island, Crooked Island und Long Island liegen schon hinter uns, weiter geht es zu den Exumas (siehe Positionsmeldungen).

 

Rückblick:

 

Auf den Turks & Caikos (16.04. - 25.04.14), dem kleinen aus bis zu 4000 m Tiefe herausragenden Inselstaat mit riesigen Flachgebieten haben uns die Farben des in allen Blau- und Grüntönen schimmernden Wassers begeistert – wie 2009 schon einmal.

Hier haben wir auch Marion und Harald von der „RUFUS“  wieder getroffen, mit denen wir unser gemeinsames Ziel USA ansteuern wollen. Das Osteressen: Bayerischer Schweinsbraten vom Grill war super gelungen.

Zu unserer Überraschung konnten wir in einem Supermarkt, der seinen Namen wirklich verdient, alles kaufen, was wir in den nächsten Wochen brauchen.

Die Dominikanische Republik (01. - 15. 04 2014)  haben wir diesmal nur auf einigen Zwischenstopps gestreift. In Punta Cana durfte Klaus in einer nach modernsten Standards ausgestatteten Zahnklinik eine Behandlung „genießen“, ihm wurde eine Zahnwurzel gezogen – alles paletti.

Unser Aufenthalt in Puerto Rico (09.02. - 31.03.14)  ist mit 7 Wochen länger ausgefallen als geplant.

Die ersten 3 Wochen hatten wir eine schöne Zeit auf den spanischen Jungferninseln Culebra und Culebrita, das war fast wie Urlaub …

Dann ist Heidi von Puerto Rico aus für 3 Wochen nach Deutschland geflogen

(zwecks medizin. Behandlung – alles wieder gut).

Über unsere Erlebnisse auf den britischen und amerikanischen Jungferninseln (16.01. - 08.02.14) könnt ihr hier auf der Homepage unter „Reiseberichte“ / Jungferninseln nachlesen.

Soleil mit Palme

14. Januar 2014

 

Nach 10 Tagen haben wir am 30. November Martinique verlassen.

Da die Überfahrt nach Dominica so flott verlief, haben wir gar nicht in Roseau Station gemacht, sondern sind gleich weiter bis Portsmouth im Norden gefahren, 55 sm am Stück an einem Tag, das hat mal Spaß gemacht.

Weiterhin günstige Winde nutzend, sind wir am nächsten Tag gleich noch bis Guadeloupe gesegelt, wo nach 42 sm am Nachmittag bei Pidgeon Island der Anker fiel. So sind wir dann am 3. Dezember schon auf Antigua gelandet, mit einem Tunfisch an der Angel!  In der schönen Marina von Jolly Harbour haben wir noch mal die Zivilisation genossen: Supermarkt „wie im Westen“, Wäscherei, heiße Dusche, Pizzeria … bevor wir uns für längere Zeit in unser geliebtes Revier, den North Sound von Antigua verkrümelt haben, auf der Flucht vor den neuzeitlichen „Flüchen der Karibik“: a) große Lautsprecherboxen am Strand, aus denen unerträglich lautes musikähnliches Getöse dröhnt bis morgens um 6 Uhr, b) Riesen-Katamarane, die gerne im Rudel daherkommen, c) Laubpuster und Rasenkanten-Mäher, mit denen stundenlang ganze Wiesen abrasiert werden …

Leider konnte uns keiner unserer Bekannten in die Einsamkeit folgen, weil dann wochenlang Starkwind herrschte.

Endlose Stürme im Nordatlantik (siehe Wetterkarte) beeinträchtigten die Wetterlage bis in die Karibik: Windstärke 6-7, in Böen bis 8, heftige Regenattacken, 3 m hohe Wellen hielten uns hinter schützenden Inselchen fest. Schildkröten, Eidechsen, Krabben, Pelikane, sogar einmal ein Delfin waren unsere Begleiter. Ab und zu sind wir von einem wenige Seemeilen entfernten kleinen Hafen mit dem Bus in die Hauptstadt St. Johns gefahren, um unseren Proviant zu erneuern (und die Kreuzfahrer zu bestaunen ?!) Nach Weihnachten wurde es dann ruhiger, und am 26 Dezember starteten wir nach Barbuda.

Da die anderen Segler durch die Wetterlage alle „Verspätung“ hatten, waren wir immer noch alleine unterwegs. Aber wir haben uns die Zeit nicht lang werden lassen, haben alle unsere Lieblingsplätze wie Spanish Point, Lower Beach, Palmetto Point noch mal bei ausgiebigen Strandwanderungen genossen.

Wir hatten für Silvester sogar Champgner dabei, den wir aber dann schon am 29. aufgemacht haben – 40. Hochzeitstag muss ja schließlich (besonders heutzutage) gewürdigt werden.
Den Jahreswechsel haben wir dann friedlich verschlafen.

Am 2. Januar hatte sich das Wetter vermeintlich soweit beruhigt, dass wir uns entschlossen, um Mitternacht zu der 64 sm Tour nach St Barth aufzubrechen. Leider kam der Wind nicht wie angesagt von leicht achtern, sondern direkt von hinten, somit wurde es eine Rumpel-Fahrt aller erster Güte, dazu noch viel zu hohe Wellen, Regenschauer und alles stockdunkel. Klaus hat in voller Montur draußen ausgehalten, und Heidi wollte mal wieder abmustern. Als wir aber dann am nächsten Mittag bei strahlendem Sonnenschein in der Anse de Colombier auf St. Barth an der Boje lagen, war schon wieder (fast) alles vergessen. Die 25 sm am 4. Jan.  nach St. Martin haben uns entschädigt, denn es war eine schöne Segeltour.

Hier haben wir dann endlich mal wieder alte Bekannt getroffen, Marion und Harald von der „Rufus“, später noch „Mardos“ und „Modesta“ und einige andere.

St. Martin ist die letzte Insel der Kleinen Antillen, zur Hälfte französisch und holländisch, also Versorgung wie in Europa – nicht karibisch, aber sehhhhhr lecker.

Von hier aus geht es demnächst weiter zu den Jungferninseln.

28.November 2013

hier ein kleiner Bericht über die Zeit von Mitte September – Ende  November 2013:

Nach unserem Deutschland-Aufenthalt haben wir uns auf Grenada wieder ins karibische Seglerleben gestürzt.

Mittlerweile hat sich mit Schweizern und Österreichern eine ziemlich große deutschsprachige Kolonie gebildet, da ist immer was los.

Neben gemeinsamen Ausflügen, Treffen an Land und gegenseitigen Besuchen auf den Booten wird immer auf dem eigenen Schiff gebastelt und gewerkelt, so haben wir jetzt „Flüsterflügel“ am Windgenerator und andere kleinere Erneuerungen.

Ersatzteile und Materialien sind in St. Georges leicht zu beschaffen, Tischler, Segelmacher u.v.a. nehmen gerne Aufträge entgegen.

Um das Schiff an Land bringen zu lassen, sind wir am 23. Oktober nunmehr zum dritten Mal auf die Nachbarinsel Carriacou gefahren. Im kleinen „Haulout“ (Stellplatz an Land) ist es fast schon romantisch; gepflegte Anlagen mit Snack-Bar, sehr freundliche und gut aufgelegte Angestellte sorgen trotz Hitze und gelegentlichen Regengüssen für beinahe familiäre Atmosphäre. Das Unterwasserschiff wurde abgeschliffen und frisch mit Antifouling gestrichen. Erneuerte Farbanstriche auf Deck und im Cockpit lassen „Soleil“ in neuem Glanz erscheinen. Der Schiffsrumpf wurde poliert usw. 5 Tage schufteten wir wie die Tiere, aber dann ging es runderneuert zurück ins Wasser.

Ab Mitte November zum Ende der Hurrikan-Saison zieht die Karawane gen Norden – und wir mittendrin. Allerdings verlieren sich die Boote dann auf den vielen Inseln und Buchten. Wir freuen uns schon auf die Einsamkeit … (ab und zu).
Inzwischen haben wir nach Zwischen-Stopps auf  Bequia, St. Vincent und St. Lucia die franz. Insel Martinique erreicht. Hier haben wir noch einmal ausgiebig Bier, Wein Käse, Wurst…. gebunkert.

Karibik-Stillleben

03.05.2013

 

Antigua hat uns nach zwei Monaten mit eindrucksvollen Bildern verabschiedet: ein selten schöner Blick zur märchenhaften Vulkaninsel Montserrat und hunderte blühender Kakteen auf der Halbinsel am letzten Ankerplatz in der Carlisle Bay.
Am 24. März sind wir nach 43 sm und einer flotten Segeltour wiedermal auf Guadeloupe gelandet. Damit es uns nicht zu gut geht, gestaltete sich eine Woche später die Überfahrt von den Iles de Saintes nach Dominica zu einem echten Horror-Trip: alles anders als im Wetterbericht, Wind viel stärker und gegenan, hackige Welle, Segeln nur mit Maschinenunterstützung, um den Kurs halten zu können … ca. 8 sm vor Dominica setzte wieder der Motor aus – verdammter Dieselpilz !!!
Klaus brachte  mit einer Spezialkonstruktion die Maschine wieder zum Laufen, aber als wir endlich die Prince Rupert Bay erreichten, ging ein Unwetter mit Sturmböen, peitschendem Regen und kochender See auf uns nieder – als wir an der Boje hingen, schien dann wieder die Sonne.

Nun war doch ein etwas größerer "Eingriff" nowendig (komplette Tankentleerung und Tankreinigung, Wechsel von KS-Leitungen und aller Filter... Ganz schön viel Arbeit, aber dann kam wieder die Freizeit.
Diesmal erkundeten wir den Indian River und das Hinterland zu Fuß, auf einer Obstplantage in den Bergen überhäufte uns ein Farmer mit 18 Pampelmusen frisch vom Baum.
Eine 5-stündige Wanderung durch den Regenwald, Täler und Pässe führte uns von Penville nach Capuchin (Segment 13 des Waitukubuli-Trails).
Von Roseau aus fuhren wir mit dem Bus nach Scotts Head zum Schnorcheln und zum Champgne-Reef, wo es unter Wasser tatsächlich perlt und sprudelt wie in einem Sektglas.
Am 11. April fiel der Anker vor St Pierre / Martinique . Ein Mietauto für 3 Tage (knapp 100,-Euro) brachte uns an entlegene Stellen auf dem üppig bewachsenen nördlichen Teil der Insel: Regenwälder, Blütenpracht ohne Ende, Bananenplantagen, Zuckerrohrfelder – da sind die Rum-Destillen nicht weit … Besonders gefallen hat uns eine Wanderung entlang des im 18. Jahrhundert von Sklaven erbauten Le Canal des Esclaves.
Seit dem 24. April pendeln wir zwischen Le Marin (Leader Price) und dem schönen Ankerplatz  vor Ste. Anne hin und her. Das Wetter ist ungewöhnlich regnerisch, wir sammeln Wasser bis zum Überlaufen der Tanks und Kanister. Bis zur Weiterfahrt nach St. Lucia genießen wir Baguettes, Käse, Pasteten u. a. Köstlichkeiten, die es auf den vor uns liegenden Inseln dann nicht mehr gibt.

Am 7. Juli fliegen wir von Grenada aus nach Deutschland. Klaus fliegt schon am 11. August wieder hierher zurück, Heidi bleibt noch bis Anfang September zu Hause.

herrliches Barbuda

16.03.2013

 

Die zwei Wochen mit Frieda und Fritz haben wir im North Sound von Antigua auf gut geschützten Ankerplätzen hinter Inselchen und Riffen verbracht.

Während es draußen auf dem Atlantik ziemlich ruppig zuging, konnten wir bei Great Bird Island und Rabbit Island vielfältige Unternehmungen starten: Baden und Schnorcheln im glasklaren Wasser sowieso; Wandern zur Inselspitze mit Rundblick, sogar ein kleiner Dschungelpfad führt durch dichten Bewuchs – u. a. riesige Agaven mit meterhohen Blüten;  Grillen am Strand, Sammeln von Muscheln und Beobachten von Seesternen im seichten Wasser …

An die ca. 20 Nester der Pelikan-Brutkolonie kommt man mit dem Dingi oder Kajak ganz dicht heran.

Als Kontrast-Programm zu Natur pur sind wir vom kleinen Fischerort Parham aus mit dem Bus in die Hauptstadt St Johns gefahren, die jetzt in der Saison von Tausenden „ausgeschütteten“ Kreuzfahrern belagert wird (meistens liegen 3-4 Riesenpötte da). Mit reicher Beute an Obst und Gemüse vom urigen Markt sind wir schnell wieder auf unser Boot geflüchtet.

Drei Tage vor dem Rückflug ins kalte Deutschland ging es zurück in die Marina von Jolly Harbour.

 

Weil es uns im Norden so gut gefallen hat, haben wir gemeinsam mit Ulrike und Lutz von der „Dorado“ die Wartezeit bis zur günstigen Überfahrt zur Nachbarinsel Barbuda wieder da oben verbracht.

Unterwegs dorthin gab es vor Long Island allerdings eine Action-Einlage: plötzlich fiel unsere Maschine aus! Schnell setzten wir alle Segel, zwischen Untiefen und Riffen konnten wir mit 8 Kreuzschlägen einen sicheren Ankerplatz erreichen- mit moralischer Unterstützung von „Dorado“, die neben uns herfuhren (und filmten). Klaus fand dann schnell die Ursache: im Dieseltank hatte sich ein glibberiger schwarzer Dieselpilz gebildet, der die Kraftstoffleitung verstopfte.
Am 3. März  haben wir den North Sound durch den Horse Shoe Reef Channel (kleiner Durchlass im Außenriff ) in Richtung Barbuda verlassen.
Auf dieser abgelegenen Insel haben wir 10 herrliche Tage auf unserem Ankerplatz bei Spanish Point  auf 2-3m Sandgrund zwischen Korallenbänken gelegen. Auf Schnorchel- und Kajaktouren - großes Dankeschön an "Dorado", dass wir uns eure Kajaks mehrmals ausleihen durften!!! - haben wir die Lagune über und unter Wasser erforscht, lange Wanderungen führten uns entlang der rauen Atlantikküste und auf Eselpfaden über die Insel. Wir haben sehr schöne und entspannte Wochen mit Ulrike und Lutz verbracht, inclusive gegenseitige Besuche und leckere Snacks...
Seit dem 14. März sind wir zurück auf Antigua, wo wir mal wieder frische Lebensmittel, Wasser und Bier tanken können sowie Internet und Wäscherei haben. Demnächst geht es weiter Richtung Süden - nach Guadeloupe, Dominica, Martinique...

 

im Norden von Guadeloupe

18.01.2013

 

Seit der letzten Meldung ist nun schon 1 Monat vergangen. Was hat es inzwischen gegeben:

 

Weihnachten haben wir im Norden von Martinique in einer Bucht vor St. Pierre verbracht. Am 24.12. sind wir noch per Anhalter zu unserer „Lieblings-Rum-Distillerie“ gefahren, um uns für die Feiertage und die nächsten Wochen mit einem leckeren Getränk einzudecken.

Der nächsten Insel (Dominica) hatten wir in der letzten Saison viel Zeit gewidmet, so dass wir diesmal nur 2 Tage an den Ankerplätzen zubrachten. Unser Ziel war es, über Marie Galante nach Guadeloupe zu segeln und dort durch den „River Saleè“ weiter nach Antigua zu fahren.

Unsere Tour nach Marie Galante mussten wir leider nach 1 Stunde Gebolze gegen 20kn Wind und 2m Welle abbrechen. Wir änderten den Kurs zu den Ile des Saints und hatten auch auf der Strecke mit heftigen Squals (35-40kn Wind) zu kämpfen.

Da der Liegeplatz vor den Saints auch nicht so besonders ruhig war, ging es 3 Tage späten weiter nach Gosier / Guadeloupe. Diesen Ankerplatz kannte ich bestens, hatte ich doch im letzten Frühjahr hier 4 Wochen allein geankert. Silvester feierten wir zu zweit mit einer schönen Flasche Champagner und um Mitternacht gab es in der Nähe ein tolles Feuerwerk.

 

Am 4.1. früh lagen wir vor der Brücke zum River Saleè, aber die öffnete einfach nicht. Wie wir erfuhren, ist die Durchfahrt seit dem 1. Januar, also seit 4 Tagen für mindestens 1 Jahr gesperrt!!! Jetzt stand uns also noch der ganze lange Weg um die Süd-und Westküste von Guadeloupe bevor.

 

Das Wetter war leider nicht ganz nach unserem Geschmack…viel Regen und Wind aus Nordost. Die Westküste von Guadeloupe ist bei dieser Wetterlage besonders kritisch. In der Bucht von Pidgeon Island hatten wir tagelang mit Sturmböen bis 50kn zu kämpfen. Bei diesem Sturmgeheule sind wir nachts kaum zum Schlafen gekommen. Deshalb verdrückten wir uns bei nächster Gelegenheit in die Bucht von Deshaies im Norden von Guadeloupe. Hier liegen wir jetzt seit 1 Woche, trafen wieder alte und neue Freunde und unternahmen ein paar schöne Ausflüge. Übermorgen, am 20.2. erwarten wir günstigen Wind aus Ost und werden die 42sm nach Antigua in Angriff nehmen.

 

wilde Pferde auf St. Vincent

20.12.12

 

Nachdem wir auf Bequia viel Zeit verbracht haben, ging es ( bei leider Wind von vorn) weiter zur Nachbarinsel St. Vincent. Dort haben wir eine für uns neue Ankerbucht „getestet“. Unmittelbar südlich der Einfahrt zur „Wallilabu-Bay“ schließt sich eine kleine Bucht an, in deren Scheitel sich „Rosi`s Rockside-Cafe“ befindet. In der Bucht liegen Bojen für etwa 4-5 Boote.

Rosi ist vor etwa 10 Jahren aus Deutschland nach St. Vincent gekommen und betreibt dieses Restaurant gemeinsam mit ihrem Ehemann Orlando mit viel Liebe und Geschick. Das Abenessen war ganz ausgezeichnet.

Für einen löngeren Aufenthalt stand St. Vincent diesmal nicht im Programm und so segelten wir bereits 2 Tage später weiter nach St. Lucia. Unser erster Liegeplatz zwischen den Wahrzeichen der Insel, den Pitons, war wieder herrlich romantisch, wenn auch diesmal tüchtig dem Schwell ausgesetzt. Trotzdem ließen wir uns mehrere Schnorcheltouren am nahe gelegenen Riff nicht nehmen.

Weiter ging es zur Rodney Bay, wo bereits die ersten Segler der ARC (Atlantic Regatta für Tourensegler) erwartet wurden. (allerding nehmen an dieser Ralley immer mehr auch Rennboote teil).

Eine wunderschöne Wanderung machten wir mit Marlene und Luth von der holländischen Yacht „RAFIKI“ an die Nordostküste der Insel, wo wir in völlig einsamer Landschaft auf eine wild lebende Herde von Pferden trafen.

Nachdem sich der Wind etwas gelegt hatte, starteten wir weiter zur französischen Insel Martinique..

2 Tage nutzten wir, um uns in dem Hafenort Le Marine mit europäischen Leckereien einzudecken, bevor wir 20 sm weiter unseren Anker in der hübschen Bucht Grande Anse de Arlet fallen lassen haben.

Grillfete am Strand

01.12.12

 

Hallo,

hier mal wieder ein Lebenszeichen, diesmal von der Antillen-Insel BEQUIA (Beckwey ausgesprochen). Nachdem wir alle nötigen Reparaturen erledigt und unser Schiff innen und außen auf Hochglanz gebracht haben, bedurften wir dringend der Erholung! Bei glühender Hitze auf dem staubigen Platz kratzen, schleifen, pinseln … war anstrengend, gehört aber nun mal dazu.

Wir sind jetzt in Richtung Norden unterwegs und werden in den nächsten Tagen nach St. Vincent und St. Lucia weiterfahren. Mit dem frisch gesäuberten und gestrichenen Unterwasserschiff geht es gleich viel schneller voran.

Wir treffen öfter mal alte oder auch neue Bekannte, tauschen uns aus zu so wichtigen Themen wie: wann ist wo was los … und treffen uns zu gemeinsamen Unternehmungen. So hatten wir zu Allerheiligen ein Erlebnis der besonderen Art: traditionell auf Karibisch erfolgt ein nächtlicher Gang zum Friedhof mit Spaßeffekt, denn die Leute bringen außer Kerzen auch Bier und Snacks mit und verweilen in Gedanken an ihre verblichenen Verwandten am Grab. Es ist ein reges Begängnis, manchmal fängt das dürre Gras auch Feuer und es qualmt und stinkt, es ist eine ganz eigentümliche Atmospäre. Wir fanden es spannend, mal was anderes...

Gute Stimmung kommt auf, wenn meistens freitags die Steel-Bands eine Vorstellung geben. Sie zaubern  auf zu Musikinstrumenten umfunktionierten Blechfässern mitreißende Klänge.

 

In abgelegenen Buchten kann man sich davon wieder erholen bis zum nächsten Mal. Ab und an kriegt man auch mal was mit von den doch regen Aktivitäten der Schmuggler (meistens geht es um Alkohol. So am Tage verschlafene und unschuldig wirkende Inselchen wie Petite Martinique erwachen dann nachts zur Schmuggler-Hochburg, alles „unter Aufsicht“ der Behörden (wie es scheint).In abgelegenen Buchten kann man sich davon wieder erholen bis zum nächsten Mal. Ab und an kriegt man auch mal was mit von den doch regen Aktivitäten der Schmuggler (meistens geht es um Alkohol). So am Tage verschlafene und unschuldig wirkende Inselchen wie Petite Martinique erwachen dann nachts zur Schmuggler-Hochburg, alles „unter Aufsicht“ der Behörden (wie es scheint).

12.11.12

Die letzten 5 Tage haben wir in einer Werft auf der Insel Carriacou zugebracht, um unser Boot für die nächsten Monaten fit zu machen (neuer Unterwasseranstrich, Verschönerungsarbeiten, kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten). Wir haben alles geschafft und morgen kommt das Boot wieder in sein nasses Element. Darauf freuen wir uns natürlich.

Entschärft wurden die schweißtreibenden Arbeiten (40°C) auf dem mückigen und staubigen Werftgelände dadurch, dass wir uns für diese Zeit ein Quartier mit Klimaanlage geleistet haben.

28.10.12

Der Hurricane „Sandy“, der aus der Karibik kommend, gegenwärtig die USA-Ostküste belagert, hat in den letzten Tagen auch das Wetter und die Seeverhältnisse hier tüchtig beeinflusst. Gestern war es aber deutlich ruhiger und so haben wir die 30sm-Passage von Grenada nach Carriacou  in Angriff genommen. Es wurde eine sehr schöne und schnelle Tour und nach 6 Stunden Fahrt fiel der Anker in der Tyrrel Bay.

Hier werden wir uns längere Zeit aufhalten, denn es sind einige Wartungsarbeiten am Boot und speziell am Motor geplant.

17.10.12

Gestern Nacht sind wir wieder auf „unserer“ Karibikinsel Grenada gelandet –allerdings erst einmal ohne unser Fluggepäck. Das war irgendwo auf der Strecke bei einem der vielen Zwischenlandungen stehen geblieben. Wir mussten schon leichte Panikanfälle niederkämpfen, aber man beruhigte uns – „das kommt hier öfter vor“.

Also kümmerten wir uns erst einmal um unser Boot, das unsere Abwesenheit während der Regen-und Hurricane-Saison sehr gut überstanden hat.

Am nächsten Tag kam dann auch unser Gepäck mit wichtigen Ersatzteilen und heimischen „Leckerbissen“.

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© Klaus Lange