Auf dem Okeechobee Wasserweg quer durch Florida

                                             


Im Sommer 2008 verließen wir mit unserer „Soleil II“ das Mittelmeer Richtung Westen. Mit den Zwischenstationen Algarve, Madeira , Kanarische Inseln sind wir Ende Dezember zu den Kapverden weitergesegelt und haben von dort Mitte Januar 2009  den Sprung über den Atlantik gewagt. Am 28. Januar, nach 20 turbulenten Tagen, erreichten wir die Karibikinsel Tobago. In den darauf folgenden Monaten verbrachten wir eine wunderschöne Zeit auf den Kleinen Antillen.

 

Vor dem Höhepunkt der Hurrikan-Saison im Spätsommer setzten wir uns weiter nach Süden ab  und besuchten Venezuela (Isla Margarita,  Blanquilla,  Los Roques) sowie Bonaire, Curacao, Haiti, Jamaika und Kuba.

 

Unsere Idee war es, von Kuba zu den USA überzusetzen und den Intracoastel Waterway nordwärts bis zur Chesapeake Bay zu fahren. Das notwendige Karten – und Informationsmaterial wollten wir uns unterwegs beschaffen.

Das Glück kam uns dabei entgegen und wir konnten in der Hemingway-Marina von Havanna von einem englischen Segler einen nagelneuen Kartensatz von Florida erwerben. Einige ältere Karten sowie eine 8-Jahre alte Ausgabe von „Skipper Bob“ brachten wir bereits aus Curacao mit.

 

Beim Kartenstudium wurden wir auf eine Wasserstrasse quer durch Florida, den Okeechobee Waterwayaufmerksam -bestehend aus Flüssen, Kanälen, Sumpfgebieten und Seen- der sich von  Fort Myers an der Westküste  bis an die Ostküste hinzieht und dort bei Stuart auf den Intracoastel Waterway trifft.

Da wir uns immer für nicht zu sehr ausgetretene Pfade interessieren, versuchten wir, in Gesprächen mit anderen Seglern mehr darüber zu erfahren, aber die Ausbeute war gering. Einige hatten darüber gelesen,  aber keiner konnte mit eigenen Erfahrungen aufwarten. Wir hörten nur heraus, dass der Weg lange Strecken über sehr flaches Wasser führt, dass viele Schleusen zu durchfahren sind und einige Brücken mit recht geringen Durchfahrtshöhen auf die Segler lauern. Für unsere Reinke 10 M mit nur 1 m Tiefgang sollte das kein Problem sein.

Wichtige Informationen entnahmen wir unserem „Skipper Bob“,  einem Cruising Guide mit vielen unverzichtbaren Informationen zu Gefahrenstellen und Ankerplätzen, sowie dem Begleitheft unserer neuen Karten. Daraus erfuhren wir, dass wir teilweise mit Wassertiefen zwischen 3 und 4 ft  rechnen müssen und dass nach etwa 2/3 der Strecke eine Eisenbahnbrücke mit einer Durchfahrtshöhe von nur 49 ft. das ganze Vorhaben zum Scheitern verurteilen könnte.
Sofort machten wir uns daran, unsere Masthöhe nachzumessen. Wir kamen auf 48 ft und prüften aus Sicherheit noch ein paar Mal nach. Es blieb dabei! Bei 48 ft. würde uns noch eine Handbreit Luft bleiben. Uns lockte das Abenteuer und nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für diese Route abseits der „Karawane“.

Der übliche Weg der meisten Boote führt von Havanna nach Key West und von dort auf dem Intracoastel Waterway nach Miami und weiter nach Norden.  Um zum Okeechobee Waterway zu gelangen, mussten wir die Florida Keys  in Marathon verlassen.

 

Hier nun unsere Erlebnisse und Erfahrungen:


9.3.   7.45 lichten wir im Boot Key Harbor von Marathon unseren Anker. Der Wind kommt nicht wie angekündigt von E-SE sondern von NE, also von vorn! Mit Maschine geht es unter der Highway Bridge hindurch und über das Flachwasser 30 sm zum Cape Sable. Viele Krabbenreusen auf dem Flachwassergebiet zwingen uns zu hoher Aufmerksamkeit und stundenlanger Slalomfahrt.

15.00 fällt der Anker vor einem schönen langen Sandstrand an der Südspitze Floridas, sofort Dingi runter und mit Paddel an Strand – ausgedehnter Spaziergang, alles unberührt, nur Spuren von Baumratten und Muscheln aller Größen und Formen zu unserem Entzücken – reiche Beute… Ruhige Nacht.

 

10.3. Früh setzen wir nochmal zum Strand über, dann geht es weiter zum Little Shark River. Wir bewegen uns innerhalb der Grenzen des Everglades National Park auf extrem flachem Wasser (4-6 ft.). Weiter auf dem offenen Meer wird es zwar etwas tiefer, aber dafür  ist die Wasserfläche von den Bojen der Krabbenreusen übersät.

Am Nachmittag fahren wir den Little Shark River etwa 1 Meile aufwärts, wo wir einen geschützten aber strömungsreichen Ankerplatz finden. Die versprochenen Alligatoren kommen aber leider (noch) nicht vorbei.

 

11.3. Start zur 40 Meile-Tour nach Everglades City. Frühstück gibt es unterwegs. Gegen 15.00 ankern wir in einem Kanal zwischen den „10.000 Inseln“.  Der Urwald ist zum Greifen nah. Pelikane tauchen im Sturzflug neben unserem Boot ein und Delfine ziehen an uns vorbei

 

12.3. Bei Niedrigwasser geht es auf zur „inneren Route“ nach Marco Island, wieder über Flachgebiet mit streckenweise nur 4 ft (1,20m) Wassertiefe. Was passiert, wenn wir auflaufen? Wir üben schon mal: stecken nach 100m in Ufernähe im Schlick! Nach einigem Gewürge im Rückwärtsgang konnten wir uns wieder befreien.
Heute ist der bisher trübste Tag! Es wird gar nicht hell…wir schlängeln uns durch die Kanäle zwischen den Inseln, bangen an den Flachstellen und der ersten Brücke – es scheint als müssten wir unweigerlich hängen bleiben, aber das täuscht zum Glück (daran muss man sich erst gewöhnen). Bei der nächsten Brücke sind wir schon ganz cool. Die lichte Höhe wird mittels einer Skala an den Brückenpfeilern angezeigt, die Kartenangaben beziehen sich auf  mittleres Hochwasser. Jeder muss sein Risiko selbst abschätzen!

Eigentlich wollen wir bei Coconut Island ankern, aber plötzlich rast eine Unwetterfront auf uns zu. Schnell kehren wir um und fahren zurück zur Factory Bay. Eine kurze, schäumende Welle, peitschender Regen und heulender Sturm  - Anker rein - Kette raus – sitzt!! Nach einer Stunde war der Spuk vorbei.

 

Am nächsten Tag sind wir mit Dingi zur Marina rüber, um uns den Ort anzusehen und noch einiges einzukaufen (Obst, Gemüse, Wein, gegrillte Rippchen…).

 

14.3. Auf flachen Kanälen geht es entlang des Everglades National Park.  Die Fahrrinne ist sehr gut markiert. Überall auf den  roten und grünen Baken sehen wir Nester der Weißkopf Seeadler mit Jungen.

Unser Kurs führt uns durch unzählige Inseln Richtung Naples. Ab und zu tauchen neben und vor uns Delfine auf. 

Wir entscheiden uns, die Nacht in der herrlichen Natur zu verbringen und ankern in einem Flussarm abseits der Fahrrinne. Es wurde eine wunderschöne Nacht und am nächsten Morgen begrüßte uns ein Waschbär bei seiner Morgentoilette.

 

15.3. Bis Naples sind es nur wenige Meilen, und gegen Mittag machen wir an einer Boje vor der City Dock Marina fest (10$/Tag incl. Dingi-Dock, Dusche. Waschmaschine und Trockner je 1$).  Bis zum Ortskern, der vorwiegend aus Nobelboutiquen und Restaurants besteht, sind es nur wenige Minuten.  

16.3. – Klaus’ 65. Geburtstag – Wir nehmen uns für 2 Tage ein Mietauto. Am ersten Tag machen wir einen Ausflug zum Corkskrew Swamp mit einem erlebnisreichen Spaziergang durch das Sumpfgebiet:  Zypressen spiegeln sich im dunklen Wasser, tolle Vegetation. Wir entdecken eine Schlange, die sich in der Sonne zusammengerollt hat, Schlangenhalsvögel, eine Eule, Alligatoren und  Schildkröten… Klaus versenkt sein Teleobjektiv im Sumpf – na ja! Abendessen in Tin City – kannste vergessen!
 

Am nächsten Tag geht es mit dem Auto nach Everglades City und Chokoloskee (Smallwood Store / Museum). Angedacht war auch eine Fahrt mit einem Airboot, aber  40 US$ pro Person für 1 Stunde und ohrenbetäubender Lärm – nein danke!! Wir fahren weiter und sehen in den Flutgräben neben der Straße und bei einem Spaziergang abseits jede Menge Alligatoren – na also

Als wir zur Marina zurückkommen, haben die Pelikane unser Dingi total zugesch…, diese Biester!!! Klaus putzt 1 Stunde.
Am nächsten Tag knoten wir zur Pelikan-Abschreckung rings um unser Dingi Plasttüten, die sich mit Luft füllen und rascheln sollen.  Das Abendessen gibt es diesmal im „Old Naples Pub“ (Empfehlung von der Trimaran-Crew Kati und Phil). Auf der 3rd Street tanzt der Bär – sprich: ist Gespensterball. Klaus: „ich komme mir vor wie auf einem Kreuzfahrtschiff“. Wir haben noch nie so viele geliftete alte Leute auf einem Haufen gesehen (Durchschnittsalter  mindestens 75). Es ist hier offensichtlich eine Gegend, in der nur Wohlsituierte ihren Lebensabend verbringen. Zur Unterhaltung Life-Musik und es wird getanzt und gefeiert …
Als wir zur Marina zurück kommen, ist das Dingi (fast) sauber – die Tüten haben gewirkt! Am nächsten Tag sehen wir auf anderen Dingis auch solche Konstruktionen.


20.3. Früh fahren wir weiter Richtung Fort Myers. Uns überholt ein amerikanisches Motorboot „Lady Brett“  (sollte eigentlich nicht nötig sein, wo  doch hier fast alle mit Implantaten rumlaufen- kleiner Scherz). Am Nachmittag geht es zurück in die Natur, der Anker fällt hinter Estero Island in einer gut geschützten Bucht.

 

23.3. Heute geht es erst in die San Carlos Bay und von dort in den Glover Bight. Hier beginnt für uns der eigentliche Okeechobee Waterway mit Meile 149.

Zum Ankern tasten wir uns über eine großes Flachgebiet und durch Kanäle zwischen Villenanlagen hindurch zum Bimini Basin (Meile 145,7) und liegen da wunderbar geschützt.

Bei Walmart kaufen wir uns 2 dringend benötigte Fahrräder (als Fußgänger bist du in den USA kein vollwertiger Mensch!!!). Aber mit den auf Deck festgezurrten Dingern sieht unser Boot nun allerdings aus wie ein Begleitfahrzeug der Tour de France!.


26.3. Es wird Zeit, dass wir weiterkommen. Der Ankerplatz in Fort Myers vor der City Marina (zwischen 2 Brücken ,  bei starker Strömung) gefällt uns überhaupt nicht, deshalb Anker wieder auf. Unterwegs passieren wir mehrere Fixed Bridges, die aber alle hoch genug für uns sind.  Bei Meile 126 kommt dann mit der Wilson Pigott Bridge die erste Hebebrücke. Wir kündigen uns mit dem Signalhorn an und kurz danach wird sie nur für uns hochgeschwenkt.  10 Meilen weiter finden wir einen  Platz in einem ruhigen Seitenarm des Flusses . Jede Menge Adler und  Geier bevölkern die umstehenden Bäume.

 

27.3. Weiter auf dem Caloosahatchee River. Das Franklin Lock bei Meile 121 ist unsere erste Schleuse und wir sind die einzigen „Gäste“. 5 Meilen weiter die Alva Bridge- eine Hebebrücke und nach weiteren 8 Meilen eine Drehbrücke.  Nirgends müssen wir warten. Nach rechtzeitiger Anmeldung über VHF K9 werden sie zeitnah geöffnet. 

In LaBelle (Meile 103) machten wir an einem (kostenlosen) Schwimmdock fest. Nachmittags setzten wir mit dem Dingi zum Ort über, aber „tote Hose“.  Im Supermarkt erstehen wir 2 gegrillte Putenkeulen, Obst und Gemüse. Nachts zieht ein Gewitter mit Wolkenbruch über uns hinweg

29.3. Heute gibt es nur eine ganz kurze Etappe - 3 Meilen zur LaBelle Marina (Tipp von Deutschen, die ihr Motorboot dort liegen haben). Wir legen an einem Fingersteg an, Sonne scheint – uns gefällt`s. Am Nachmittags machen wir eine schöne Fahrradtour entlang dem Wasserweg. Gegen 17.00 Uhr sichten wir etwas, das wie ein Gartenlokal aussieht – also hin, wir haben Durst. Es ist aber eine private, bunt gemischte Gesellschaft. Wir werden gleich eingeladen dazubleiben und gehören schnell zur Runde. Als Deutsche, die mit ihrem Boot über den Atlantik gesegelt sind, sind wir die Attraktion – viele Fragen und echtes Interesse. Inzwischen werden Getränke und jede Menge Essen rangeschafft. Toni aus Irland greift zur Gitarre und dann muss jeder mal etwas zur Unterhaltung beitragen – wir zwei „singen“ im Duett unter viel Beifall das Rennsteiglied (klang sicherlich schauderhaft).
In der Runde lernen wir auch Jeff kennen, Pilot einer privaten Fluggesellschaft, mit dem wir auch später weiter Kontakt haben.

 

30.3.  Wäsche waschen, etwas Bootspflege und Erkundung der näheren Umgebung. Dicht vor dem Bootssteg entdecken wir einen kleinen Alligator, mehrere Schildkröten und große Fische.

 

31.3.  Treffen die deutsche Motorbootbesatzung wieder und nutzen die Möglichkeit, Bücher, Zeitschriften und Erfahrungen auszutauschen.
Am Nachmittag bereiten wir die Weiterfahrt vor: Wasser bunkern und mit dem Fahrrad aus LaBelle  (8km entfernt) Verpflegung ranschaffen.

 

01.4.  Weiter geht es. Unterwegs sichten wir wieder einige riesige Alligatoren am Ufer. Die nächste Schleuse (Ortona Lock) steht an.  Gleich dahinter finden wir einen ruhigen Ankerplatz in einem schmalen Nebenarm (Meile 92,5). Den Anker werfen wir fast auf das Gegenufer und befestigen Heckleine an einem Metallpfahl. Wir liegen mitten im Grünen mit Kühen, Reihern, Schildkröten und Wildschweinen. Eine Korallenschlange schwimmt auf unser Boot zu und verschwindet dann aus unserem Blickfeld.

02.4.  Es ist schön hier und wir bleiben noch einen Tag. Herrliche Sonne, blaue Iris auf den Wiesen, rundum Natur und Ruhe. Heidi bäckt Quarkkuchen (aus selbst gezogenem Kefir) mit Äpfeln und Orangen, abends gibt es Quiche, dann Lesestunde (ältere Ausgaben von „Spiegel“ und „Fokus“) – wie  Urlaub. Schließlich ist ja Ostern!


03.4.  Moore Haven City (Meile 78,4). Ein langer Steg längsseits im Fluss als Anleger. Sogar Strom- und Wasseranschlüsse, allerdings nicht kostenlos (1US$/ft). Ganz schön happig! Der Ort bietet nichts weiter,  aber wir genießen an Land mal wieder eine heiße Dusche mit viel Wasser.

04.4.  Nach dem Moore Haven Lock verlassen wir den Kanal. Jetzt beginnt der Lake Okeechobee. Von hier aus gibt es 2 Routen, entweder 30 Meilen quer über den See oder außen herum die etwa 10 Meilen längere Rim Route. Wir haben uns telefonisch vom „Corps of Engineers“ bestätigen lassen, dass die Rim Route befahrbar sei (ausreichende Wassertiefe) und uns  für diesen Weg entschieden. Vor uns liegt eine äußerst abwechslungsreiche Landschaft. Zwischen der Fahrrinne und dem offenen See eine unüberschaubare Sumpffläche mit Bäumen und Seegras und in sich abgeschlossene Teiche mit vielfältiger Tierwelt. Wir sind begeistert. Am Abend ankern wir auf einem dieser Teiche, ab und zu driften Alligatoren vorbei.


05.4.  Wir setzen unsere Entdeckungsfahrt um den See fort. Langsam tritt die Sumpflandschaft zurück und wir erreichen das offene Wasser des Lake Okeechobee und später den Ort Pahokee , wo wir uns  in die riesengroße, völlig leere und überteuerte Marina legen.
Das Umfeld ist für den Auto-Tourismus erschlossen (Bungalows, Grillplätze…). Wir haben aber auch mal wieder Internet und nutzen diese Möglichkeit reichlich aus.
Unser technisches Problem (seit Monaten sind wir mit einer defekten Lichtmaschine und Regler unterwegs) brennt uns auf der Seele. Falls wir neue Teile besorgen können, wohin können wir sie senden lassen.? In einer älteren Trans-Ocean-Ausgabe haben wir gefunden, dass sich in Wilmington/North Carolina ein TO-Stützpunkt befinden soll. Wilmington liegt auf unserer weiteren Route am Intracoastal Waterway.
Über Skype erreichen wir Dorothea und Richard Baran. Nach längerer Zeit haben sie mal wieder Kontakt mit deutsche Seglern  und erklären sich sofort bereit, eine Sendung für uns in Empfang zu nehmen.

 
06.4.  Weiter geht es zum Ausgang des Lake Okeechobee. Heute wird es spannend, denn gleich nach  dem Port Mayaca Lock wartet auf uns die gefürchtete Railroad Bridge mit einer lichten Höhe von 49 ft.  Jetzt wird sich zeigen, ob unsere Messungen stimmen, also dann: Augen zu und durch!  Die Antenne auf dem Mast schleift an der Brücke, aber wir kommen durch - großes Aufatmen und Freudentanz!

Gleich danach suchen wir uns einen Ankerplatz in einem kleinen Seitenkanal (Meile 36,6). Hier wimmelt es von Alligatoren. Nachts sehen wir ihre rot glühenden Augen im Licht der Taschenlampe, es ist gruselig schön …


07.4.  Für heute haben wir uns die letzten 36 Meilen vorgenommen. Noch einmal stehen mehrere interessante Dreh- oder Schwingbrücken auf dem Plan.

Nach Passieren der letzten Schleuse, dem St. Lucie Lock, befinden wir uns wieder auf Meeresspiegelhöhe. Am Nachmittag erreichen wir Stuart. Wir passieren die Roosevelt-Bridge und ankern anschließend im Manatee Pocket, einer großen Bucht, umgeben von Marinas, Werften Gaststätten…

 

Hier bei Meile 0 endet unsere Passage über den Okeechobee Waterway.

 

Auf den insgesamt 149 Meilen (240 km) passierten wir 5 Schleusen und  8 Hebe-, Schwenk- oder Drehbrücken, die teilweise nur für uns allein betätigt worden sind.

Es waren wunderschöne und erlebnisreiche Tage und wir sind froh, dass wir uns für diese nicht so oft befahrene Route entschieden haben.

 

Von hier ab geht unsere Reise weiter auf dem Intracoastal Waterway nach Norden bis Maine.

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© Klaus Lange